Die Nacht haben wir in einem typischen amerikanischem Motel verbracht.Nach einem so genannten „süssen“ Frühstück, nur Kuchen, Croissant, Kaffee und Saft ging es weiter.


Durch grüne Landschaften fuhren wir zum Bryce Canyon National Park.

Im Bryce können wir sogenannte „Hoodoos“ bewundern. Hoodoos bedeutet übersetzt Zinnen und Türmchen. Diese Zinnen und Türmchen entstehen durch thermische Erosion. Hier gibt es ca. 200 Tage mit Frost im Jahr. Über den Tag sammelt sich das Wasser in den Felsritzen. In der Nacht gefriert es und sprengt den Fels auseinander.

Während man vom Grand Canyon aufgrund seiner Größe überwältigt gewesen ist, bezaubert der Bryce mit seiner schönen roten Farbe und der Gesteinsformationen.




Dieser Canyon ist nicht so hoch und groß wie der Grand Canyon. Es sind nur ca. 200Hm bis zur Schlucht. Wanderwege führen hinunter.

Um diese Wge gehen zu können, sollte man aber unbedingt festes Schuhwerk tragen. Sandalen und Flip-Flops sind ungeeignet. Die Wege sind sehr rutschig, da sie nicht befestigt sind.

Unten angekommen hat man aber einen grandiosen Ausblick hinauf in den Himmel.


Ein kurzer Rundwanderweg dauert nur ca. 1 Stunde bei strammen Tempo. Wasser sollte man aber auf keinen Fall vergessen mitzunehmen.
Zion National Park
Nach der Mittagspause geht es weiter zum Zion National Park.
Erst wieder vorbei an grünen Wiesen. Unmerklich verändert sich die Landschaft. Die Felsen werden höher und karger.

Der Zion NP hat seinen Namen von den Mormonen erhalten. Die Indianer trauten sich nicht hinein, da ihre verstorbenen Geister dort Zuhause sein sollten und jeder wiedergeboren wird und der Geist aus diesem Canyon kommen soll.
Daher waren die Mormonen die ersten Menschen die in diesen Canoyn gegangen sind. Ihr Anführer fand es dort so schön wie im Himmel und hat ihm den Namen Zion gegeben.

Der Zion ist höher als der Bryce. Er hat 600Hm. Hier können wir nicht hinunter laufen, sondern wir fuhren mit unserm Bus bis hinunter in die Schlucht. Die Fahrt dorthin war beeindruckend. Vorbei an den Navajo Mountains. Die Navajo Mountains sind versteinerte Sandsteindünen. Atemberaubend schön. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.



Unten angekommen erstreckt sich ein schönes grünes Tal mit einem Wasserfall. Leider hatte es die letzte Zeit zu wenig geregnet. Der Wasserfall mit seinem See war nur ein Rinsaal mit einer kleinen Pfütze. Dafür gab es auf dem Weg bis zum Wasserfall genug zu sehen.


Ein kleines Tier war auch dabei. Während mein Mann und der Sohn unserer Freunde schnell reißaus genommen haben, konnte ich es mir nicht nehmen lassen genauer hinzusehen. Dieses Tier wollte wohl auch ein Star werden. Auf dem Rückweg vom Wasserfall war es immer noch da und posierte für die vielen Fotografen.

Nach dem Zion NP fuhren wir auf direktem Weg zu unserem Hotel. Wir haben das Coloradoplateau verlassen müssen. Heute ging es für uns nach St. Georg zum übernachten.
St. Georg ist eine Mormonenstadt. Hier entstand der erste Tempel der Mormonen. Die Tempel der Mormonen können leider von Andersgläubigen und nicht Gläubigen, nicht besucht oder besichtigt werden. In die Tempel dürfen nur Mormonen.
Die Bilder sehen gigantisch aus! In der Realität muss es sicherlich noch viel beeindruckender sein. Da bekommt man bestimmt Ehrfurcht vor der Natur.
LG Annette
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Ja, die Bilder geben das mit meiner Handycamera gar nicht so wieder. Es ist schon sehr beeindruckend. LG Sandra
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